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Endich 21…

Jeansoutfit mit Boots

Endlich 21 - hurra!

Nein, keine Sorge, ich meine nicht mein gefühltes Alter oder Aussehen 😉

Ich meine auch nicht, dass man früher gejubelt hat bei „endlich 21“, denn in geraumer Vorzeit wurde man mit 21 Jahren erst volljährig.

Ich meine den Jahreswechsel!

Gejubelt wird vermutlich Silvester/Neujahr 20/21 auch – aber aus bekannten anderen Gründen. 

Dies hier wird kein normaler Blogpost mit Jahresrückblick. Das Jahr 2020 war geprägt von Veränderungen, Ängsten, Herausforderungen, aber auch voller Chancen, Möglichkeiten und Dankbarkeit. Leider kommen die zuletzt genannten Aspekte immer etwas zu kurz. Der Mensch ist ja so gestrickt, dass man zuerst das Negative sieht. Erst später, beim „sacken lassen“, gewinnen auch andere Aspekte. Natürlich hat das Jahr auch gute Seiten gehabt. Dazu schreibe ich weiter unten und zeige Euch, welche meiner Blogartikel Ihr am besten fandet .

Das Jahr 2020 brachte viele neue Begriffe mit sich.

Mutter und Kind mit Maske
Neue Normalität

Der Begriff „neue Normalität“ ist eins dieser Unwörter. Ist es tatsächlich die neue Normalität, dass wir 1,5 Meter Abstand halten, unserem Gegenüber wahrscheinlich nie wieder die Hand zur Begrüßung oder Abschied schütteln werden, Masken tragen, Kinder zu Hause unterrichtet werden und das Homeoffice alltagstauglich wurde? 

Ich möchte gerne wieder ein Fest mit Menschen feiern, ins Kino gehen, ein Konzert besuchen, reisen…. Ich möchte sehen, ob mich ein Mensch anlächelt und nicht nur hoffen, dass ein Lächeln hinter der Maske steckt. Ich habe ein eigenes Corona-Radar entwickelt: Nur nicht zu nahe kommen! Ich sehne mich einfach nach Spontaneität! Neue Normalität hin oder her. 

Unser letztes Rockkonzert vor dem Lockdown
Unser letztes Rockkonzert vor dem Lockdown
Lockdown

Lockdown – oder noch schlimmer: Lockdown light – klingt ja herrlich unbeschwert. Kluge Köpfe behaupten ja, man gewinne im Lockdown so viel wertvolle Zeit. Aha. Sie mögen das den Eltern sagen, die ihre Kinder nicht in die Schule oder Kita geben können. Den arbeitenden Menschen mit den Anforderungen im Homeoffice, vor allem mit instabilen Internetleitungen und nicht zuletzt den vielen alten Menschen, die über Woche und Monate ihre Liebesten nicht sehen durften. Vergessen wir nicht die Selbstständigen! Gerade aktuell trommeln sich die Politiker ja auf die stolzgeschwollene Brust, weil es ja Coronahilfen gibt. Ach ja? Im Frühjahr war niemals die Rede davon, dass diese Hilfen zurückgezahlt werden müssen. Aus diesem Fehler gelernt, wurden im zweiten Lockdown light großzügig November- und Dezemberhilfen angekündigt, die 75 % des entgangenen Umsatzes ersetzen sollten. Die Realität ist wieder mal eine andere:  Die Novemberhilfe konnte erst Ende November beantragt werden, von dieser wurden dann im Dezember 50 % ausgezahlt mit dem Hinweis, dass der Bund überlastet sei und es die zweiten 50 % im Januar 21 geben wird.

 

 

(Hurra, endich 21!

 

Somit leben die Selbstständigen von einer halben Novemberhilfe drei Monate lang: November, Dezember und Januar. Die Dezemberhilfe ist zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Blogposts immer noch nicht zu beantragen. Ach ja, die Hilfe im Januar würde kleiner ausfallen. Es gehe ja nicht, dass der Staat „immer“ einspringt. Hier werden nur noch die Fixkosten, wie Miete, Krankenkasse, Telefon und Leasingraten, etc. erstattet. 

leere Stadtmitte_Fotocredit: WAZ
Geld

Wir sind lockdownmüde geworden! Niemals zuvor haben sich tausende Menschen die gleichen Gedanken, ähnliche Sorgen gemacht, sind verwirrt, panisch oder auch nur doof (Hallo Querdenker!).

Gleichzeitig sind viele aber auch solidarisch und optimistisch.

Hamsterkauf
Hamsterkäufe

Dieses Wort kannte ich eigentlich nur aus dem Wortschatz meiner Oma. Aber 2020 hat sich gezeigt, dass man mit Klopapier Geschäfte machen kann (ich liebe diesen Wortwitz!) – blöd nur für die, die müssen und nun ja…. improvisieren, weil die „goldenen Rollen“ nicht mehr verfügbar sind im Supermarkt. Ich habe selbst eine Schlacht um WC-Papier hautnah erlebt. Unfassbar. Wieder etwas, wo ich sage „endlich 21“! 

Homeoffice, Homeschooling, Zoom-Meetings und Homefitness

Hierüber hatte ich ja bereits im Frühjahr berichtet. Erstaunlicherweise sind alle diese Begriffe in englisch. Sogar die ältere Generation kennt sich damit nun aus. Geplagte Eltern, genervte Lehrer und Schüler und der innere Schweinehund.  

 

Portrait im Wald

Diese Liste ließe sich wahrscheinlich noch endlos fortsetzen – aber ich möchte in diesem letzten Blogpost 2020 von mir auch auf die anderen, die schönen Seiten eingehen. 

Sommerhose mit floralem Muster

2020 habe ich begriffen, dass Normalität und Spontaneität zurückkommen werden. Ich weiß halt leider nur nicht wann. Da ist sie wieder, meine Schwäche:

GEDULD….

da war doch was?!

Dankbarkeit für die kurzen schönen Momente. Kurz innehalten und dankbar sein: 

Ich bin gesund bisher durch eine Pandemie gekommen. Meine Familie auch. 

Ich habe Zeit und Gehirnschmalz für Fortbildungen und meine persönliche Weiterentwicklung gehabt. 

Wir konnten im Sommer spontan an die Ostsee fahren – genau zum richtigen Zeitpunkt. 

Ich habe mit dem Joggen angefangen – zugegeben, der Schweinehund läuft irgendwie immer mit mir. Manchmal kann ich ihn abhängen, berghoch überholt er mich stets. 

Es gab tolles Feedback von meinen WW-Teilnehmerinnen. Sehr wertvoll und das Beste überhaupt für die Zufriedenheit. 

 

Es gab auch tolle Reaktionen auf meine Blogposts. Die fünf besten und von Euch am meisten geklickten Blogposts waren:

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Slipdress alltagstauglich gestylt
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Taillierter Mantel wollweiß
So imprestylisch - Manteloutfit

Ich gehe jetzt mit Imprestyle in die Weihnachtspause. Nächstes Jahr (Endlich 21) geht es weiter hier. Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest im kleinen, aber feinen Kreis. Bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr! Es bleibt spannend – aber alles wird gut.

MODE- & STYLE-BLOG

|     Tina Sarau     |