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Der Herbst und seine schönen Farben

Der Herbst und seine schönen Farbe

Der Herbst kommt in Riesenschritten

Tina_Zebrastreifen

Nun ist er auch kalendarisch da – der Herbst! Nachdem wir ihn gefühlt schon seit Juli hatten, ist es jetzt offiziell. Die Tage werden wieder kühler und kürzer, die Blätter verfärben sich in den schönsten Farben. Als September-Geborene und vom Farbtyp her auch echtem Herbsttyp mag ich den Herbst und seine Farben. 

Was kommt Euch als Erstes in den Sinn, wenn Ihr „Herbst“ hört? Hier kommt meine spontane Auflistung:

Herbstsonne, Erntezeit, Heuballen, Äpfel, Pflaumen, Kürbisse, Astern, Holunder, Hagebutten, Morgennebel, glitzernde Spinnweben, Tau auf der Wiese, Nüsse, Weinlese, Pilze, Vögel, die in den Süden ziehen, fallendes buntes Laub, Kastanien – aber auch frieren, Herbststürme und Regen…

Was sind die typischen Herbstfarben und wem stehen sie?

Herbstfarben sehen bei warmtonigen Menschen am besten aus. Wie man sie als kalttoniger Mensch tragen kann, schreibe ich weiter unten. 

Das muss man zu den typischen Herbstfarben wissen: 

Herbstfarben sind vom Grundton her gelbtonige, leuchtende, erdig-gedeckte Farbtöne. 

Gute Basistöne für die Garderobe eines Herbst-Typs sind:

Ecru, Rostbraun, Kaffeebraun, Ziegelrot, Sandbeige, Dunkelblau Flaschengrün und Petrol.

Pastelltöne für den Herbstypen sind: Champagnerbeige, Khaki, Kamelhaar und Alt- bzw.  Lachsrosa

Ergänzende schöne Farben für den Herbstyp sind: Orangerot, Orange, Jadegrün, Grünoliv, Smaragdgrün, Taubenblau, Ritterspornblau, Maisgelb, Senfgelb, Brombeerrot und Pflaumenblau.

typische Herbstfarben
typische Herbstfarben
Kleid in Herbstfarben
Kleid in Herbstfarben

Was jedoch gar nicht zum Herbst passt, ist die Farbe schwarz. Will man farblich bei den Herbstfarben bleiben, sollte man schwarz vermeiden, es wirkt einfach zu hart im Farbkontrast. Alternativ kann man ein tiefdunkles Braun wählen oder ein dunkles Blau. 

Warum sind gerade Herbstfarben für viele Menschen besonders reizvoll?

taillierter Mantel Rückenansicht

Nun, das liegt vor allem an den starken Komplementärkontrasten: Rot und Grün, Gelb und Violett, Blau und Orange. Sie zeigen sich in der Natur in den schönsten Abstufungen. Mindestens ebenso schön sind auch die harmonischen warmen, goldenen oder rötlichen Farbtöne eines Herbstwaldes im Oktober. All dies schmeichelt unseren Augen und lässt positive Gefühle in uns wach werden.

So auch bei meiner Kundin, mit der ich letzte Woche shoppen war. Gewünscht wurde eine businesstaugliche Herbstgarderobe. „Ui, toll!“ Dachte ich – und wirklich, wohin ich sah, gab es Kleidung in herbstlichen sanften Farben. Für mich sind diese Farben super tragbar. Aber meine Kundin ist ein kühler, gedeckter Farbtyp. Was tun, wenn der Laden voller “falscher” Farben hängt? Das war eine Herausforderung, die Frau S. auch erkannte. Jedoch mag sie Herbstfarben sehr. Nach meiner Farbberatung wurde ihr erst klar, dass sie eigentlich ein kalter und gedeckter Farbtyp ist.

Ich konnte ihr jedoch beim Personal-Shopping auch ein paar Kleidungsstücke zeigen, die für sie und ihren Farbtyp tragbar waren und habe ihr gute Kombinationsmöglichkeiten aufgezeigt. 

Wie Du als kalter Farbtyp auch warme Farben tragen kannst

Zunächst habe ich bei Frau S. darauf geachtet, dass sie die warmen, erdigen Töne nicht gesichtsnah trägt. Als gedeckter kalter Farbtyp schmeicheln ihrem Gesicht nun einmal die kalten Farben am besten. Die Wahl fiel auf ein Oberteil in dunkelblau. Dieses wiederum ergab eine sehr schmeichelhafte Kombination mit einer senfgelben Culotte. Das Businessoutifit Nummer 1 war gefunden! 

Frau S. „verliebte“ sich in ein beigefarbiges unifarbenes Shirt. Als Basic sei dies doch unverzichtbar, meinte sie. Ich wies sie freundlich auf den Farbfächer hin, den sie von mir bekommen hatte. Der Kleiderständer gab einige unifarbene Basics her. Auch hier konnten wir bei den helleren neutralen Farbtönen ein Shirt finden, was ihrer Wunschvorstellung, aber auch ihrem Farbfächer entsprach. Nun, kein Basic ohne passende Hose. Derzeit in sind Hosen mit hohem Hosenbund. Die Wahl fiel auf ein Modell in einem schönen Schokoladenbraun. Businessoutfit Nummer 2 war gefunden. Denn einen farblich passenden Blazer besaß sie schon. 

senfgelbe Culotte mit dunkelblauer Bluse
senfgelbe Culotte mit dunkelblauer Bluse
Shirt und schokobraune Taillenhose
Shirt und schokobraune Taillenhose

Was Du beachten und wie Du kombinieren kannst

Farblich aufgepimpt hat sie das Shirt mit einem Seidentuch in ihren Farben. Die rosé- und türkisfarbigen Muster ergaben einen wunderschönen Kontrast. 

Ich respektiere die Privatsphäre meiner Kundin, daher gibt es hier nur neutral gehaltene Fotos, ohne meine Kundin. Fotos habe ich natürlich gemacht, sie wollte diese aber für sich nur zur privaten Nutzung. 

Fazit: 

Auch als kalttoniger Mensch sind warme töne sehr gut trag- und kombinierbar, wenn Du Folgendes beachtest: 

  • Warme Farben besser gesichtsfern tragen. Hierbei kann es sich um Hosen oder Röcke handeln oder um weiter ausgeschnittene Oberteile, idealerweise mit tiefen V-Ausschnitt. Achte auf Deine Farbkontraste und Deine Haarfarbe, ob das Oberteil Dir wirklich gut steht. Du zögerst und überlegst? Dann weg damit und her mit einem Oberteil in Deinen idealen Farben.
  • Kombiniere warmtonige Oberteile mit kalten Farben, z. B. ein Seidentuch, Blazer oder Cardigan.
  • Achte bei gemusterten Oberteilen darauf, dass auch Farbelemente in kalten Tönen dabei sind.

In diesem Video wird sehr gut erklärt, wie eine gute Farbberatung von meinen Kolleginnen und mir abläuft! 

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Seidenschal pink-türkis

Liebt Ihr den Herbst und seine Farben auch so sehr?

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|     Tina Sarau     |