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Ein Tagebuch meiner Lidstraffung: Vom ersten Schnitt zum neuen Ich
Manche Themen tragen wir ein Leben lang mit uns herum. Bei mir waren es die Schlupflider. Ich wurde damit geboren – und lange Zeit waren sie einfach ein Teil von mir. Als junger Mensch fielen sie kaum auf. Doch mit den Jahren veränderte sich etwas: Was früher nur ein kleines kosmetisches Detail war, wurde zunehmend zu einer echten Einschränkung.
Mein seitliches Blickfeld wurde immer stärker eingeschränkt. Es war, als würde sich langsam ein Vorhang zuziehen. Und auch beim Schminken wurde es immer komplizierter. Ich wurde kreativ – nutzte Schminktapes, um das Oberlid etwas zu straffen und überhaupt Lidschatten auftragen zu können. Mascara? Meistens endete es im berühmten „Geschmiere“.
Irgendwann reifte der Entschluss zur Oberlidstraffung – einer sogenannten Blepharoplastik. Und im Februar 2026 war es schließlich so weit.
Die Entscheidung & das Vorgespräch
Nach gründlicher Recherche – unter anderem im Austausch mit meinem HNO-Arzt Dr. Koc fühlte ich mich sicher genug, den Schritt zu gehen. Das Vorgespräch war ruhig, sachlich und vertrauensvoll. Das Gespräch und der Eingriff fanden in seiner Praxis KS-Medical Ästhetik statt. Dort wurden die Lider angezeichnet und der Eingriff genau erklärt.
Ich hatte Respekt vor der Operation – aber keine Angst.
Hier kann man gut den eigentlichen „Schlupf“ erkennen und wieviel weggeschnitten werden muss. Mein rechtes Auge hatte ein ausgeprägteres Schlupflid als das linke. Dementsprechend mehr Haut musste weg.
Die Operation – überraschend unspektakulär
Die Begrüßung, Behandlung und das Ambiente in der Praxis sind absolut top und empfehlenswert. So fühlte ich mich von Anfang an gut aufgehoben und gut begleitet.
Der Eingriff fand unter örtlicher Betäubung statt und dauerte etwa 60 Minuten. Ich war komplett schmerzfrei und wach dabei. Ich konnte mich mit Dr. Koc unterhalten und war beeindruckt von seiner ruhigen, souveränen Art.
Während der Operation wurde überschüssiges Haut-, Fett- und etwas Muskelgewebe entfernt. Ganz feine Hautstreifen wurden mit einer Schere präpariert, anschließend wurde mit einer Elektrokauterisation gearbeitet und alles sorgfältig vernäht. Ich habe hier und da mal ein Schnippen der Schere gehört, oder das Klicken des Elektrokauters, aber ansonsten habe ich nichts weiter wahrgenommen. Meine Augenlider waren die ganze Zeit geschlossen. Nach einer Stunde war es vollbracht! Mein neues Leben ohne Schlupflider kann nun starten.
Ich bekam einen Pflasterverband. Die Fäden wurden erst nach einer Woche gezogen werden.
Beim ersten Blick in den Spiegel und ich konnte das tolle Ergebnis schon sehen. Ich bekam die Aufgabe, die Augen zu kühlen, keine Sonneneinwirkung und keinen Sport oder Sauna.
Zu Hause kam zu einer kurzen Sickerblutung, wenn man es so nennen kann. Es sickerte halt ein wenig nach – laut Arzt völlig normal und ohne Schmerzen.
Schon am nächsten Tag war eine Kontrolle angesetzt und die Pflaster auf der blutigen Seite wurden gewechselt. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass es nicht zu blutunterlaufenen Veilchenaugen kam, sondern dass es nur ganz minimale Einblutungen unter der Haut gab und auch die Schwellung der Augen war moderat. Dies alles zeugt von einer chirurgisch präzisen Arbeit.
Die ersten Tage danach
Tag 1:
Leichte Schwellung, eine livide (bläuliche) Verfärbung des Augenlids und etwas im Augeninnenwinkel. Besonders der seitliche Schlupf wurde mitoperiert – dort spürte ich minimalen Schmerz, aber absolut gut auszuhalten.
Zuhause musste ich viel kühlen. Erst bin ich mit Coolpacks gestartet – wie vom Arzt empfohlen. Aber ganz ehrlich? Zu schwer, unhandlich und unangenehm.
Ich erinnerte mich an mein junges Mütter-Dasein und wie damals Kamillentee beruhigend und heilend Wirkung zeigte.
Das war mein persönlicher Gamechanger: In Kamillentee getränkte Wattepads.
Sie waren leicht, angenehm und wirkten Wunder. Die Schwellung ging schnell und spürbar zurück – besonders rechts, wo etwas mehr Haut entfernt wurde.
Nachts schlief ich mit einem Nackenhörnchen, um den Kopf erhöht zu lagern und nicht aus Versehen auf der Seite zu liegen und die Naht zu drücken. Das Nackenhörnchen war sehr hilfreich!
Tag 2:
Kontrolle und Pflasterwechsel – allerdings wegen der kleinen Nachblutung nur auf der rechten Seite. Die Wunde war glatt und reizlos. Alles sah gut aus.
Und dann dieser Moment, als die Schwellung deutlich weniger wurde und ich merkte, dass sich mein Sichtfeld verbessert hatte. Es war wirklich, als würde man ein Rollo hochziehen.
Heilungsverlauf
Tag 4:
Der 4. Postoperative Tag war geprägt von Juckreiz – aber das ist ja bekanntlich ein gutes Zeichen, denn dann heilt es. Auch hier halfen die Kamillentee-Wattepads wunderbar. Immer wieder kurz angefeuchtet und aufgelegt, so ließ es sich gut aushalten.
Tag 5:
Die Schwellung war deutlich zurückgegangen. Mein Sichtfeld fühlte sich freier an, leichter, heller. Unglaublich!
Nach einer Woche:
Es waren kaum noch Blutergüsse sichtbar. Die Fäden wurden gezogen, was ich persönlich unangenehmer empfand als die eigentliche OP.
Trägst Du auch den Gedanken, Deine Schlupflider operieren zu lassen? Ich hoffe, mein Erfahrungsbericht und die vorher-nachher Bilder geben Dir etwas Mut.
Bei Fragen kontaktiere mich gerne!
Nach zwei Wochen:
Optisch alles richtig schön. Natürlich. Frisch. Ich fühle mich toll und bereue, dass ich diesen Schritt nicht schon viel früher gegangen bin.
Mein Fazit
Bereut habe ich die Entscheidung nicht eine Sekunde.
Bereut habe ich nur, dass ich es nicht schon viel früher habe machen lassen.
Diese OP war für mich nicht nur ein kosmetischer Eingriff. Sie hat meine Lebensqualität verbessert. Mein Blick ist offener – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich sehe wieder freier. Und ich fühle mich leichter.
Wenn du selbst mit dem Gedanken spielst:
Informiere dich gut. Nimm dir Zeit für deine Entscheidung. Aber hab keine Angst vor dem Schritt, wenn du spürst, dass es für dich richtig ist.
Manchmal ist es kein Eitelkeitsthema.
Manchmal geht es einfach darum, wieder klarer sehen zu können – innen wie außen. 💛